DAS KLEINE LEXIKON

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Kopfschmerzen

 

 Ist eine Schmerzempfindung im Bereich des Kopfes. Schmerzempfindliche Strukturen werden gereizt:

  • Schädeldecke
  • Hirnhaut
  • Blutgefäße
  • Hirnnerven
  • Spinalnerven

Einteilung in:

  1. Primärer Kopfschmerz, die Schmerzen sind die Erkrankung
  2. Sekundärer Kopfschmerz, Begleitet eine andere Erkrankung
  3. laut der ICHD-Kalssifikation kannn der Kopfschmerz in bis zu 128 verschieden Kopfschmerzerkrankungen eingeteilt werden. 

Ursachen des sekundären Kopfschmerzes kann in Körperregionen eingeteilt werden:

·       Orthopädische Ursachen

o    Schleudertrauma

o    Muskuläre Verspannung im HWS Bereich

o    HWS-Degeneration,  HWS-Syndrom

·       HNO-Ursachen

o    Sinusitis

o    Referred pain

·       Internistische Ursachen

o    Hypertonie Bluthochdruck

o    Hormonelle Ursache

o    Infektionskrankheiten

o    Allergien

·       Neurologische Ursachen

o    Cluster-Kopfschmerz

o    Hirndruckerhöhung

o    Intrakranielle Raumforderung (z.B. Hirntumor)

o    Unfall mit Schädel-Hirn-Trauma

o    Blutungen im Gehirn oder Schädel

o    Schlaganfall

o    Hirnhautentzündung (Meningitis)

o    Nervenschmerzen, Nervenentzündungen

·       Psychogene Ursachen

o    Stress

o    Wechseljahre

o    Schlafmangel

·       Augen Ursachen

o    Sehstörungen

·       Zahn Ursachen

o    Störungen im Zahn- und Kierfergelnksberreich

·       Gifte

o    Alkohol

o    Medikamente

o    Nahrungsmittel

Kopfschmerz-Formen

Migräne

·       sehr schmerzintensiv, oft pulsierend, anfallartig

·       tritt wiederholt und einseitig auf

·       Dauer: Stunden bis Tage

·       Übelkeit, Erbrechen, Licht- Lärmempfindlichkeit, neurologische Ausfälle

Spannungskopfschmerz

·       milde bis moderate Intensität, ganzer Kopf, beidseitig, konstant dumpf drückend

·       gelegentlich bis täglich 30 Minuten bis 7 Tage

·       Begleiterscheinungen Übelkeit, Erbrechen, Licht- Lärmempfindlichkeit

 

·        Clusterkopfschmerz

·       halbseitige Schmerzen im Augen- bzw. Schläfenbereich Rötung der Augen und des Gesicht vermehrter Tränenfluß

·       15 bis 180 Minuten , können über Jahre auftreten

 Zervikogener Kopfschmerz

·       leichter bis starker Schmerz, einseitig mit dominanter Seite und  kein regelmäßiges zeitliches Muster

·       eingeschränkte HWS-Beweglichkeit

·       Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen

 

 


Bandscheibenvorfall

Lumboischialgie

Schilddrüsen-vergrößerung (Struma):

Diabetes mellitus

  

Der  Bandscheibenvorfall wird in eine  plötzlich oder langsam zunehmende Verlagerung, bzw. den Austritt von Gewebe des Nucleus pulposus der Bandscheibe, nach dorsal oder zu den Seiten eingeteilt. Dabei kann es zu einer Kompression des Rückenmarks oder der Nervenwurzeln kommen.

 

Der Bandscheibenvorfall ist eine Form der degenerativen Wirbelsäulenerkrankung.

Mit Veränderungen der Zwischenwirbelscheibe und umgebenden Strukturen DiskoseSpondyloseBandscheibenprotrusion kommt es zu Schäden des Bandscheibenkörpers und einem Vorfallen des Bandscheibenkerns (Nucleus pulposus).

Eine reine Vorwölbung der Zwischenwirbelscheibe bei sonst intaktem Bandscheibenkörper wird als Bandscheibenprotrusion bezeichnet und kann mit einem Bandscheibenvorfall verwechselt werden. Diese Vorwölbung ist voll Reversibel (Hausheilend).

Bandscheibenvorfälle entstehen meistens in klassischer Lokalisation der Lendenwirbelsäule und führen zu verschiedenen Ausprägungen des Nervenwurzelsyndroms.

L4-Syndrom

L5-Syndrom

dorsolateralem Vorfall der Bandscheibe: Lumboischialgie,

dorsomedialer Bandscheibenvorfall: Lumbago (Hexenschuss). 

Eine deutlich seltenere Form ist der Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule.

 

 

 

 

Lumboischialgie ist ein lumbosakrales (Lendenwirbelsäule und Kreuzbein) Nervenwurzelreiz-Syndrom, Schmerzen treten im Bereich

der Lendenwirbelsäule und im Versorgungsbereich des Ischiasnerv (Nervus ischiadicus) auf.

Die reine Nervenreizung des Ischisanervs bezeichnet man als Ischialgie

Reine Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule als Lumbalgie oder Lumbago.

Da die Beschwerden nicht eindeutig abgrenzbar sind, ist eine  Differenzierung von  Lumboischialgie, Lumbalgie und Ischialgie nicht einfach.

Ursachen

Der Bandscheibenvorfall liegt in vielen Fällen hier zugrunde, LWK 4 und 5 oder zwischen LWK 5 und SWK 1. Eine Raumforderungen durch anderer krankhafte Veränderungen wie die der  Osteophyten oder Hypertrophie der Facettengelenke könne hier auch ursächlich sein.

Symptome

Durch mechanischer Reizung der Nervenwurzel L5 kommt es zu Schmerzen:

·       die bis in den Unterschenkelausstrahlen

·       sensiblen Störungen.

Bei Befall von S1:

·       bis zur Ferse und Kleinzeh ereichen.

Der Nachweis zu einem  Nervendehnungsschmerz liegt oft ein positive Lasègue-Zeichen vor.

Teilweise bestehen auch motorische Ausfälle (Lähmungen). Dieser kann durch Überprüfung von Zehen- und Hackengang und Einbeinstand nachgewiesen werden.

Die Überprüfung der Eigenreflexe (hier PSR und ASR) sind eine weitere Diagnostische Hilfe.

 

 

Als Struma bezeichnet man eine Vergrößerung der Schilddrüse über die Obergrenze ihres alters- und geschlechtsspezifischen Referenzbereiches. Das Vorhandensein einer Struma sagt zunächst nichts über die Aktivität der Schilddrüse (EuthyreoseHypothyreose oder Hyperthyreose) aus.

 Das Gegenteil der Struma ist eine Schilddrüsenatrophie.

 

 

 ist eine Stoffwechselerkrankung, die auf Insulinresistenz oder Insulinmangelberuht und durch einen chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Sie ist mit einem deutlich erhöhten Risiko für schwere Begleit- und Folgeerkrankungen verbunden.

Das Vorstadium eines Diabetes mellitus bezeichnet man als Prädiabetes.



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